Bodenarbeit:

Wozu dient es?
- Kommunikation zwischen Pferd und Mensch entsteht
-Vertrauensverhältnis Pferd-Mensch wird gefördert
-man kann schon mit jungen Pferden schonend beginnen
-ältere Pferde können so noch trainiert werden
-Abwechslung zum Reiten
-gefahrloseres Training in schwierigen Situationen
-Probleme zu therapieren oder sie erst garnicht entstehen zu lassen
 
                                                                             


Man kann nun noch spezifizieren:

Führtraining / Erziehung
Join-up / Vertrauensarbeit
Desensibilisierung
Longieren an einer Longe
Doppellonge
Natural Horsemanship (Parelli)
Freilauf / Freiheitsdressur
Vertrauensarbe
it
Sensibilisierung auf Hilfen
Verladen
Zirkuslektionen

uvm.

Es gibt unzählige Varianten der einzelnen Themen, mit welcher Ausrüstung und in welcher Art und Weise sie praktiziert werden.
Kurzbeschreibung meines Trainings:

Problem:
Das Pferd zieht und zerrt, rennt einen um, bestimmt Richtung und Geschwindigkeit, folgt garnicht, steht nicht ruhig, reißt sich los, durchsucht einen und wird dabei aufdringlich oder beißt, ist jung und weiß nicht was man von ihm erwartet

Führtraining
als Mittel zur Klärung der Dominanzfrage zwischen Pferd und Mensch. Eine gewaltfreie Methode zur Grunderziehung jeden Pferdes. benimmregeln werden aufgstellt, ruhiges Stehen und Anbinden wird geübt.

  

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Problem:
das Pferd zeigt keinerlei Interesse am Menschen, es flüchtet, es hat keinen Willen zum Mitmachen und kein Vertrauen, es will zur Herde zurück, es ist nervös und ängstlich, es ist jung und kennt den Menschen noch nicht als Vertrauensperson und als "Leader" als Herdenersatz!

Join-up – Vertrauensarbeit
Pferde kommunizieren hauptsächlich nonverbal also mit Körpersprache. Wollen wir mit ihnen in Kontakt treten, sollten wir uns zunächst auf ihre Sprache einlassen, bevor wir anfangen ihnen unsere beizubringen. Das schafft Vertrauen und Bereitschaft der Pferde mitzumachen. Außerdem schult es uns, auf ihre Signale zu achten und sie richtig zu interpretieren. Man beweist dem Pferd quasi, daß man es wert ist Beachtung zu bekommen und Führungsqualitäten besitzt! Körpersprache ist hier gefragt!
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Problem:
Das Pferd hat Angst bis Panik vor Plastik, Regenschirmen, Flatterbändern, Bällen, Luftballons, Sprühflaschen mit Mähnen- oder Fliegenspray, Tonnen, großen Steinen, Pfützen, Baumstümpfen, Strohmieten, Kühen, Wassergräben, allem was plötzlich auftaucht, lauten Geräuschen, Traktoren, Hunden, es scheut oft aus unerklärlichen Gründen, es lässt sich nicht überall berüren und weicht aus oder tritt und beißt, es ist Kopfscheu, hat Angst vor der Gerte oder Peitsche oder dem Knall und Zischen in der Luft, es lässt sich keine Decke anziehen, es hat Angst vor Stangen, lässt sich nicht anbinden, man kann das Pferd nicht an den Ohren, am Euter, am Schweif genauergesagt überall anfassen, das Pferd lässt sich nicht scheren, waschen, die Beine abspritzen, satteln,
man möchte die (GHP) Gelassenheitsprüfung machen...

Desensibilisierung
Pferde sind Fluchttiere und von Natur aus dafür gemacht, erst einmal blitzschnell zu scheuen und wegzulaufen, bevor sie sich die Gefahr näher anschauen. Sie vermuten hinter allem und jedem eine potenzielle Gefahr für ihr Leben, was für uns zu einem Problem werden kann, aber nicht muß! Pferde lassen sich mit der richtigen Methode sehr leicht an die verschiedensten Reize gewöhnen, bzw. sie lernen diese nicht überzuinterpretieren und gelassen zu bleiben. Sie lernen ihrem menschen zu vertrauen und sehen die Dinge bald mit anderen Augen!
Man kann dieses Training als Vorbereitung auf die GHP (Gelasseneheitsprüfung) verwenden, aber auch einfach für den täglichen Umgang um
ein „cooles Pferd“ zu haben.
 

              


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Problem:
das Pferd ist steif, biegt sich nicht, stolpert und ist unkoordiniert, lässt sich beim Reiten nicht dirigieren, kann keine Seitengänge, passt nicht auf was man von ihm will und wird hibbelig oder stürmt weg, geht gegen den Zügel oder das Halfter, ist unkonzentriert und zappelig, nimmt alles vorweg, ist verspannt und wird schwer locker, stolpert über Stangen, hat Schwierigkeiten Volten zu gehen und fällt dabei nach innen, stellt sich beim Longieren nach außen...


Führtraining
als Gymnastizierung und vorbereitende Ausbildung zum Reiten Das Pferd lernt auf Druck zu weichen oder nachzugeben und sich durch Hilfen dirigieren zu lassen. Aufgaben wie Biegung, Nachgeben, Seitengänge, Rückwärtstreten, Vorhand- und Hinterhandwendungen, Stangenarbeit, aber auch Gelassenheit und ruhiges Stehen können erarbeitet werden. Körperlich wird das Pferd sich seiner Beine bewußter und wird lockerer und beweglicher. Es lernt ohne (störendes) Reitergewicht die verschiedensten Manöver und Aufgaben viel leichter! Außerdem wird die Konzentrationsfähigkeit und das reagieren auf feine Hilfen geschult.

                        

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Problem:
Das Pferd zieht an der Longe, es stellt sich nach außen, es lässt sich garnicht longieren und bleibt in der Mitte stehen oder umrundet den Menschen, es ist ängstlich bei Berührung der Hinderhand, es soll eingeritten werden, es soll eingefahren werden, es soll schon vor dem Reiten lernen dem Zügelzug zu folgen und sich zu biegen und Kurven zu laufen

Longieren mit der Doppellonge
Longieren mit zwei Longen um das Pferd nicht einseitig zu ziehen, und vielmehr zu stellen und zu biegen wie mit Zügeln. Man kann Handwechsel machen ohne umzuschnallen und das Pferd dazu animieren sich vorwärts abwärts zu strecken auch ohne Ausbinder und Hilfszügel. Zusätzlich wird die Hinterhand besser untergesetzt, da man das Pferd einrahmt und die Hinterhand wird des
ensibilisiert auf Berührungen in der Bewegung. Sehr gut zum Schulen von Jungpferden die noch nicht durch das Reitergewicht gestört werden sollen, aber auch für jedes andere Pferd geeignet um es zu fördern und Abwechslung ins Training zu bringen.


Jungpferd an der Doppellonge mit gepolstertem Dually-Halfter


Friesen-Wallach an der Doppellonge mit Trense

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Pr
oblem:
Das Pferd lässt sich nur schwer oder garnicht Verladen, es rast rückwärts aus dem Hänger und bleibt nicht drinen, es lässt nicht zu daß man die Stange hinter ihm schließt, beim Aussteigen ist es unkontrolliert, es weigert sich auf die Rampe oder Brücken zu gehen, es weigert sich durch Engstellen zu gehen, es weigert sich überhaupt weiterzugehen und stemmt die Beine in den Boden


Verladen
Verladen muß kein Problem mehr darstellen und vor allem, muß kein Pferd mit welchen Mitteln auch immer, in den Hänger geprügelt oder gezerrt werden.

Mit klarer gewaltfreier Methode die auf dem Führtraining basiert kann man jedes Pferd schulen, vertrauensvoll kontrolliert den Hänger zu besteigen und ihn auch so wieder zu verlassen. 

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Natural Horsemanship (Parelli)
Das von Pat Parelli entwickelte System, ein Pferd nach gut durchdachter Reihenfolge in aufeinander aufbauenden Leveln auszubilden, bietet viele weitere Ideen seinem Pferd Erziehung,
Respekt und Ausbildung angedeihen zu lassen und
vor allem schult es einen selber sich mit seiner Körpersprache zu reduzieren
und präzise auszudrücken. Eine faire Methode bei der der Mensch ganz klar
an der ranghöheren Stelle steht. Ein freundschaftlicher pferdegerechter
Umgang mit klaren Regeln und kommunikation über Körpersprache und Kommunikationsstock. Ein sehr naturlicher und entspannter Umgang mit Pferden!
Vom ersten Kontakt, über das Führen, Longieren, Gymnastizieren bis hin zum Reiten baut dieses System Pferd und Mensch auf!

   

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Zirkuslektionen
Für Fortgeschrittene weitere Bereicherung der Beschäftigungsmöglichkeiten mit ihrem Pferd. Ganz klar aufmerksamkeitsfördernd und gut für Kommunikation
und Körperkoordination. Hierbei ist der Weg das Ziel - denn es braucht ein
hohes Maß an Geduld, Zeit und Vertrauen. Die von Natur aus neugieriegen Pferde bekommen Gelegenheit Neues auszuprobieren und werden schnell
hoch motiviert ihr Gelerntes zu zeigen! Es handelt sich hierbei um Bewegungsabläufe, die alle Pferde in der Natur zeigen, die nun aber kontrolliert auf Kommando und in Perfektion trainieren werden. Hoher Spaßfaktor wenn manweiß wie, nicht alles für Anfänger zu empfehlen!

   

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Ich betone hierbei, dass nur mit gewaltfreien Methoden und mit Lob und Belohnung gearbeitet wird, die aber trotz allem konsequent nach System durchgeführt werden.


Probleme mit Pferden entstehen fast immer durch Unwissenheit und falsche Behandlung durch den Menschen!
Die meisten lassen sich aber in den Griff bekommen oder wenigstens verbessern!
Das Wissen über das natürliches Sozialverhalten von Pferden, sowie Kenntnis über ihr Lernverhalten und Körpersprache ist der Schlüssel zu einem Umgang mit Pferden, der Mensch und Tier Spaß macht!